Ressourcen

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Nachhaltiger Konsum und Ressourcenmanagement

Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten erkennen wir nicht nur die sozial ungleiche Verteilung der Belastungen, die durch Umweltzerstörung und den Klimawandel entstehen. Wir erachten auch die Veränderung wirtschaftlicher und sozialer Strukturen als wesentlich, um Klima- und Umweltzerstörung erfolgreich bekämpfen zu können. Denn eine grundlegende Umgestaltung unserer Produktions- und Lebensweise ist keine moralische Frage und nicht allein durch individuellen Verzicht erreichbar. Umweltzerstörung ist die Folge einer Wirtschaftsweise, in der rein quantitatives Wachstum, die Erzeugung von Konsumbedürfnissen und der Raubbau an Ressourcen die Grundlagen kurzfristiger Profitmaximierung sind.

Begeben wir uns auf den Weg von der linearen zur zirkulären Wirtschaft!

In Österreich werden jährlich tausende Tonnen an verzehrfähigen Lebensmitteln, Plastik oder sonstigen wertvollen wiederverwertbaren Ressourcen entsorgt. Die äußerst rohstoffintensiv produzierten, kilometerweit transportierten und gekühlten Produkte müssen energie- und kostenintensiv beseitigt werden. Um uns nicht unserer Lebensgrundlage zu berauben, müssen wir uns auf den Weg von der linearen zur zirkulären Wirtschaft begeben.

Die Förderung einer Kreislauf- und Recyclingwirtschaft benötigt neben gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein innovatives Ressourcenmanagement, auch Kooperationen zwischen Handel, Gastronomie und den Herstellern. Dafür setzen wir uns ein.