Am 4. Dezember 2025 durften wir in der WBA eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Themenschwerpunkt „Kohlenstoffkreislauf und nachhaltiges Bauen“ veranstalten. Im Zentrum stand einerseits ganz allgemein das Thema Kohlenstoffkreislauf. Da dies aber ein derart großes Themengebiet ist, hatten wir uns entschlossen es auf den Bereich nachhaltiges Bauen einzuschränken.
Auf dem Podium diskutierten:
- Mag. Antonia Della Rossa (Nachhaltigkeitssprecher im Nationalrat)
- Dipl. Ing. Sebastian Spaun (VÖZ-Geschäftsführung und zweiter Geschäftsführer Zement und Beton InformationsGmbH.)
- Ass.Prof.in i.R. Dipl.-Ing.in Dr.in techn. Karin Stieldorf (TU Wien, Energy and Environment)

Nach einem Impulsreferat von Christian Kaiserseder und einer kurzen Einleitung zum Thema Aspekte des nachhaltigen Bauens durch Karin Stieldorf diskutierten wir über die Verantwortung der Bauindustrie, insbesonderen der Zementindustrie. Sebastian Spaun skizzierte die Situation der Zementindustrie, deren Verantwortung hinsichtlich CO2-Emissionen und die Maßnahmen zur Reduktion dieser Emissionen. Antonio Della Rossa brachte noch die Sicht der Politik und die damit verbundenen zu überlegenden Konsequenzen und Maßnahmen in die Diskussion ein.
Klar war und ist, dass es in einigen Bereichen der Industrie Sektoren gibt, die unverzichtbar – wie eben die Zementundustrie – aber gleichzeitig deren Dekarbonisierung und die Reduktion der CO2-Emissionen schwierig bis unmöglich ist. Daher muss man sich technisch, ökologisch und auch wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Lösungen überlegen.

Wir danken allen Teilnehmenden und Gästen für den regen Austausch. Gemeinsam können wir die nachhaltiges Bauen und die Erreichung der KLimaziele vorantreiben.